Michael Tews wurde in Hamburg geboren und besuchte dort zunächst eine Schauspielschule, bevor er sich 1990 zu einem Gesangstudium bei Prof. Antonis Constantino an der Hochschule für Musik und darst. Kunst in Frankfurt am Main entschloss. Während dieser Zeit arbeitete er auch stimmlich mit dem Bassisten Ks. Manfred Schenk.

Noch während des Studiums trat der junge Sänger an verschiedenen Opernhäusern auf, so am Staatstheater Darmstadt, dem Staatstheater Mainz, dem Theater Augsburg und an der Berliner Kammeroper.

 

Nach Beendigung des Studiums wurde er als festes Ensemblemitglied an das Landestheater Coburg engagiert.

 

Weitere Festengagements hatte Michael Tews am Theater Krefeld/Mönchengladbach, dem Theater Erfurt, den Wuppertaler Bühnen und dem Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, wo er bereits nach der ersten Spielzeit den Theaterpreis der Stadt Gelsenkirchen verliehen bekam.

 

Sein Repertoire umfasst mittlerweile viele große und wichtige Partien

des Bassfachs.

 

Michael Tews entschloss sich dazu, ab der Spielzeit 2013/2014 freischaffend zu arbeiten und gastierte seitdem u.a. als Ochs auf Lerchenau am Musiktheater im Revier, als Großinquisitor am Theater Lübeck, als Falstaff an der Opéra de Lausanne, als Usciere in Salvatore Sciarrinos La Porta della Legge am Teatro La Fenice in Venedig und wiederum als Rocco am Theater Lübeck, weitere Gastverträge führten ihn an das Theater Detmold und an das Anhaltische Theater Dessau.

Verpflichtungen der nächsten Zeit sind unter anderem der Daland im Fliegenden Holländer in einer großen Open-Air Produktion in Bottrop, der Rocco in Fidelio in einer Aufführungsserie mit dem Orchestra of the   18th Century unter der Leitung von Jonathan Darlington in Amsterdam und Rotterdam und der van Bett in Zar und Zimmermann bei den Schloßfestspielen Sondershausen. 

Ausserdem hat er im Sommer 2016 sein Debüt bei den Eutiner Festspielen und in der Spielzeit 2016/2017 an der Semperoper Dresden.

 

Auch in der zeitgenössischen Musik kann Michael Tews zahlreiche Erfolge vorweisen.In der Uraufführung Waiting for the Barbarians von Philip Glass sang er die Partie des Mandel unter der Leitung von Dennis Russel Davies unter anderem am Theater Erfurt, an der Nederlandse Opera Amsterdam und konzertant in der Barbican Hall London.

Eine CD dieser Produktion erschien bei Orange Music New York.

Bei der Uraufführung von Salvatore Sciarrinos La Porta della Legge an den Wuppertaler Bühnen sang er den Usciere. Mit dieser Partie gastierte er auch am Nationaltheater Mannheim, beim Lincoln Center Festival in New York und schließlich am Teatro La Fenice in Venedig.

 

Jüngste Konzertverpflichtungen führten Michael Tews nach Luxemburg zu Aufführungen und CD-Aufnahmen von Jean-Pierre Kemmers Passion selon Saint Jean mit dem Orchester Philharmonique de Luxembourg, nach Stavanger zu Aufführungen von Mozarts Requiem mit dem Stavanger Symphony Orchestra, zur Kammerphilharmonie des Niederländischen Rundfunks zu Aufführungen von Kurt Wells Kantate Vom Tod im Wald, zu einer CD-Aufnahme und Aufführungen von Beethovens 9. Symphonie mit dem Orchestra of the 18th Century unter der Leitung von Frans Brüggen nach Rotterdam und ebenfalls mit Frans Brüggen eine konzertante Aufführungsserie als Osmin in Die Entführung aus dem Serailu.a. im Concertgebouw Amsterdam und als Jesus in der Johannespassion von J.S. Bach auf einer Tournee

durch die Niederlande und Östereich.